Grundschule Rechlin
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Das Wandern ist des Müllers Lust …

hieß es am 29. August für die Mädchen und Jungen der 2. Klasse der Grundschule Rechlin. Herr Lauterbach vom Forstamt Wredenhagen, sein Jagdhund Jana und sein Praktikant Kevin sowie einige Eltern begleiteten uns. Bei strahlendem Sonnenschein marschierten wir zu einem nahe gelegenen Berg, wo alle erst einmal ausgiebig picknickten. Herr Lauterbach erzählte uns von heimischen Pflanzen und Tieren. Ausgestopfte Wildtiere, Felle und riesige Geweihe vom Damm- und Rotwild gab es nicht nur zu sehen, sondern konnten auch von jedem in die Hand genommen werden. Besonderen Spaß machte das Weitsprung - Spiel. Später wurde mit großer Begeisterung die nähere Umgebung erkundet. Mit vielen schönen Eindrücken gingen wir mittags gut gelaunt zur Grundschule zurück. Vielen Dank an Herrn Lauterbach, Frau Schulz, Frau Fehmer und an Herrn Schaal.

 

 

 

„Camping Royale“ am 11.09.2018 in der Turnhalle der Regionalen Schule Rechlin

 

Wie geht es zu, wenn zwei Prinzessinnen und ihr Diener campen gehen? Das erfuhren die Dritt- und Viertklässler unserer Grundschule am Dienstag, dem 11.09., in der Turnhalle der Regionalen Schule. Schüler der Regionalen Schule sahen sich die etwa halbstündige Vorstellung ebenfalls an. Aufgeführt wurde das Sück von dem kanadischen Künstlerensemble „Corpus“ unter der Leitung von David Danzon, der den Diener spielte und anscheinend der einzige war, der Deutsch konnte. 

 

Aufgedreht, schrill, mit vielen spitzen Schreien, stets neidisch und eifersüchtig aufeinander – so kämpften sich die beiden Prinzessinnen durch den Camping-Alltag. Ihr Diener hielt sich diskret im Hintergrund und wartete mit würdiger Miene auf den nächsten Wink seiner launischen Damen. Mit ihren wallenden Perücken, dem vielen Puder und ihren breiten Reifröcken gaben die Prinzessinnen ein barockes Bild ab. Die Reifröcke dienten dabei gleichzeitig als Igluzelte. Oder umgekehrt? Dienten die Igluzelte als Reifröcke? Jedenfalls trugen die Prinzessinen ihr Haus mit sich herum und konnten jederzeit darin abtauchen. Das Publikum durfte mitspielen: Zuerst ließen sich die Prinzessinnen reichlich Handküsse geben. Danach wählten sie sich einen Prinzen aus dem Publikum aus, bugsierten ihn in eines ihrer Zelte, also unter ihren Rock, umgarnten ihn abwechselnd und legten ein paar Tanzschritte mit ihm hin. Nachdem der Prinz nicht mehr interessant war, ging man zu anderen Campingaktivitäten über, z.B. dem Grillen eines Fisches. Das Drehen des Grillspießes übertrugen die Prinzessinnen selbstverständlich einer jungen Zuschauerin. Sehr harmonisch verlief das Campingabenteuer nicht, denn die beiden Prinzessinnen gönnten einander nur wenig.

 

 Nach diesem Stück dürften die meisten Schüler „Camping Normale“ einem „Camping Royale“ vorziehen. Der Reiz der Aufführung lag zum einen in den Improvisationskünsten der Prinzessinnen, zum anderen im Einbeziehen des Publikums.

 

 Jürgen Harms

  

 

Grundschule Rechlin startet sportlich                                          in den Herbst

Wer am 4. Oktober aufmerksam auf dem Wanderweg am Müritzufer unterwegs war, konnte ca. 200 „Kinderbeine“ beobachten. Die Schüler der Grundschule absolvierten ihren traditionellen Herbstcrosslauf. Nach einer tüchtigen Erwärmung begann der Lauf mit den jüngsten Schülern.Die erste Klasse war natürlich besonders aufgeregt und die Spannung vor dem Start war enorm. Immerhin mussten sie 700 m laufen. Dann folgten die Läufer der 2. Klasse mit 1100 m, die 3. Klasse mit 1400 m und zum Schluss die 4. Klasse mit 1800 m. Alle Akteure wurden entlang der Laufstrecke tüchtig von ihren Mitschülern, Eltern und Zuschauern angefeuert. Sie gaben ihr Bestes und wurden alle mit einer Motivationsurkunde belohnt.  Für die jeweils 3 Erstplatzierten jeder Klassenstufe gab es eine große Urkunde und sie durften auf das Siegerpodest. Es hat uns allen viel Spaß gemacht.

Folgende Platzierungen standen am Ende fest:



 Klasse Platz Jungen

 

Mädchen


 1

 1.Platz

 2.Platz

 3.Platz

Noah Redlich

Florian Siegfried

Lasse Konczalski

Aaliyah Junker

Mia Radtke

Nike Honnens


 2

 1.Platz

 2.Platz

 3.Platz

Robin Rossol

Fabien Liedtke

Johann Gehl

Malin Kaiser

Greta Lüdemann

Maliza Gremkow


 3

 1.Platz

 2.Platz

 3.Platz

Matheo Hapke

Paul Leheis

Ede Beerwald

Lenja Stibbe

Finja Stock

Johanna Höppner


 4

 1.Platz

 2.Platz

 3.Platz

Ben Luca Ehrich

Fabian Pfeiffer

Connor Schwerdtfeger


Leslie Hartmann

Sally Hoffmann

Paula Schröder

 

 

„Puh, das war aber schön!“

 

Wandertag der 1. Klasse nach Rechlin Nord

 

Mittwoch, früh morgens, Mitte Oktober ging es los. Die erste Klasse der Rechliner Grundschule bricht

mit der Klassenlehrerin Frau Senst und mehreren begleitenden Eltern nach Rechlin Nord auf. Es wird zünftig gewandert. Erste Station ist die Kirche. Die Kinder erkunden in kleinen Gruppen an verschiedenen Stationen, was es zu entdecken gibt: Wozu ist die Kanzel gut? Wer kann „Alle meine Entchen“ auf der Orgel spielen? Was ist auf dem Turm zu sehen? Pastorin Häggberg erklärt, was für einen Gottesdienst gebraucht wird. Die Höhe der Kirche wird mit einem Gasballon gemessen. Die Kinder bauen eine Kirche. Dann geht es weiter an die Mili. Es ist absolut windstill, da müssen die Drachen leider am Boden bleiben. Aber dafür werden von Herrn Marz leckere Würstchen gegrillt. Mmmmh. Und natürlich gibt es Spiele und Spaß am Strand.

 

Mittags waren alle wohlbehalten zurück an der Schule. Puh, das war aber schön! Gut gemacht!

 

Florian Häggberg, Papa eines unserer Erstklässler

 

Puppentheater in der Aula: „Hans im Glück und der Typ im Loch“

 

Den Schwank „Hans im Glück“ aus der Grimmschen Märchensammlung sahen die Schüler der Grundschule Rechlin in einer freien Version am 07. November in der Aula der Grundschule. Vorgeführt wurde das Stück von dem Puppenspieler Stephan Rätsch aus Passentin. Sein Bühnenraum war ein rundes Zelt, in dessen Mitte er selbst stand. Die Bühne selbst war eine kreisförmige Plattform um Herrn Rätschs Hüften, die an seinen Schultern hing. Auf dieser tragbaren Bühne, praktisch vor seinem Bauch, spielte Herr Rätsch das Geschehen mit seinen selbstgemachten, beweglichen Figuren aus Lindenholz vor.

 

Die Handlung orientierte sich im Kern an der Grimmschen Vorlage: Hans ist jemand, der die alltäglichen Dinge sieht und sich daran erfreuen kann. Weiter braucht er nichts zum Glücklichsein. Nach Jahren der Arbeit als Akrobat und Schausteller – Hans schafft unzählig viele Saltos - will er zurück zu seiner Mutter. Von seinem Herrn wird er mit einem kopfgroßen Batzen Gold belohnt, der ihm wie ein Mühlstein um den Hals hängt. Nach mehreren, von außen betrachtet sehr schlechten Tauschgeschäften – Goldklumpen, Pferd, Kuh, Schwein, Gans, Schleifsteine – steht er am Ende wieder mit völlig leeren Händen da – und freut sich darüber. Er ist wieder der, der er am Anfang war, unbelastet und frei. Jedem Tauschgeschäft hatte er für sich selbst etwas Vorteilhaftes abgewinnen können. Als Verlierer hatte er sich nie empfunden.

 

Im Gegensatz zur Märchenvorlage gibt es in Herrn Rätschs Stück den allgegenwärtigen „Typ im Loch“, Hans´ ständigen Begleiter, der ihm die Geschäfte aufschwatzt und ihm z.B. erzählt, dass so ein Goldklumpen sowieso verdächtig ist, man ihm den auf jeden Fall wieder wegnehmen wird und er dann „im Loch“ landet. Bloß das nicht! Herr Rätsch spielt das Stück sehr turbulent, mit viel Bewegung, in moderner Sprache und gespickt mit Wortspielen. Zwischendurch lässt er seine Klarinette erklingen. Seine Stimme ähnelt mal der von Otto Waalkes – wenn er Hans spricht -, mal der (nach Meinung einiger Kinder) von Bud Spencer, wenn der „Typ im Loch“ etwas sagt. Genauso brummig und tief, aber unfreundlicher.

 

Nach dem Ende des Stücks nutzten die Schüler noch die Gelegenheit, die Holzfiguren in die Hand zu nehmen, sie zu betrachten und auszuprobieren und sich die Bauchladen-Bühne aus der Nähe anzusehen. Durch diese Requisiten und die Art der Darbietung werden sich bestimmt alle Zuschauer noch lange an dieses Stück erinnern. 

 

Jürgen Harms